03.11.2018 - immer noch aktuell: Beitrag vom 08.10.2018

6 Schritte bei einem Wildunfall 

Die Blätter fallen, es wird kälter und dunkler. Der Herbst ist da und mit ihm die Hauptsaison für Wildunfälle. 

Damit es gar nicht erst zu einem Wildschaden kommt, sollten Autofahrer in erster Linie die häufig aufgestellten Warnschilder vor Wildwechsel beachten und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen. Das bedeutet, am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern abbremsen und vor allem in der Dämmerung die Geschwindigkeit verringern. Wenn Wild auf der Straße oder am Straßenrand auftaucht, sollten Autofahrer das Fernlicht abblenden und hupen. Riskante Ausweichmanöver sollten sie vermeiden, denn der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum birgt in der Regel größere Gefahren als die Kollision mit einem Tier. 

Ist es zu einem Wildunfall gekommen, sollten die nachfolgenden 6 Schritte beachtet werden:

1. Unfallstelle sichern:

Warnblinklicht einschalten, Warndreieck aufstellen.

2. Die Polizei benachrichtigen.

3. Ein verletztes oder getötetes Tier möglichst nicht anfassen. Das Bergen des Tieres ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters.

4. Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug machen.

Das ist hilfreich für eine schnelle Bearbeitung durch die Versicherung.

5. Eine Wildunfallbescheinigung von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.

6. Den Versicherer oder Makler anrufen, bevor die Wildspuren beseitigt sind oder das Fahrzeug repariert, verschrottet oder verkauft wird.



13.11.2018

Einbrüche: die 7 häufigsten Irrtümer

Wer so tickt, macht es den Langfingern zu einfach.

 

1. Irrtum: Einbrecher schlagen vor allem in den Sommerferien zu

 

Tatsächlich steigen die Einbruchszahlen in der Urlaubszeit im Sommer an. Aber: Die Haupteinbruchzeit ist im Herbst und Winter. Das meiste Geschäft machen Einbrecher in der Zeit von Oktober bis März.

 

2. Irrtum: Einbrecher kommen nur nachts

 

43 Prozent der Wohnungseinbrüche finden tagsüber zwischen 6 und 21 Uhr statt. Also dann, wenn die Diebe annehmen, dass die Opfer nicht zu Hause sind. Durch Klingeln oder Anrufe versuchen sie vorab festzustellen, ob die Bewohner zu Hause sind.

 

3. Irrtum: Ein Einbruch lohnt sich bei mir sowieso nicht

 

Fast jeder unterschätzt die Werte, die er zu Hause hat. Häufig werden auch Dinge von ideellem Wert gestohlen, die für immer verloren gehen. Außerdem: Ein Einbrecher weiß meist nicht vorher, ob sich der Bruch für ihn lohnt.

 

4. Irrtum: Meine Wertsachen finden Einbrecher sowieso nicht

 

Ob das Bargeld in der Kaffeedose oder den Schmuck im Gefrierschrank – es gibt kein Versteck, das der Einbrecher nicht kennt. Am besten sind Wertsachen in einem Safe untergebracht. Über die Mindestanforderung oder den Einbau sollte man sich vorher genau erkundigen. Auskünfte gibt es im Fachhandel oder beim Versicherer.

 

5. Irrtum: Wer rein will, kommt sowieso rein

 

Rund 43 Prozent der Einbruchsversuche scheitern an eingebauter Sicherungstechnik. Haus- und Wohnungseinbrecher sind häufig Gelegenheitstäter, die sich durch gute mechanische und elektronische Sicherungen abhalten lassen. Die Erfahrung zeigt: Diebe wollen sich schnell bedienen. Je mehr Hindernisse man dem Einbrecher in den Weg legt, umso seltener erreicht er sein Ziel. Wer seine Fenster und Türen nachrüsten möchte, kann dafür eine staatliche Förderung beantragen.

 

6. Irrtum: Bei einem Einbruch bin ich versichert und bekomme alles ersetzt.

 

Für den materiellen Schaden eines Einbruches kommt die Hausratversicherung auf. Aber: Keine Versicherung kann ideelle Werte ersetzen oder die psychischen Folgen von Einbrüchen ausgleichen. Auch das Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden ist unersetzlich.

 

7. Irrtum: Einbrecher begreifen Alarmanlagen als Einladung

 

Die abschreckende Wirkung von sichtbaren Alarmanlagen ist statistisch erwiesen. Auch Bewegungsmelder, die den Außenbereich des Gebäudes hell erleuchten, zeigen Wirkung. Für Einbrecher erhöht sich dadurch das Risiko, entdeckt zu werden.

 

Quelle: dieversicherer.de/versicherer/haus---garten/news/7-irrtuemer--die-einbrechern-das-leben-erleichtern-4180

 



Kostenlosen Newsletter abonnieren!
Kostenloser Newsletter
Erstinformation
Erstinformation
Hinweise zum Datenschutz
Datenschutz
Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.
Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.
Makler Stephan Putzmann - Gut Beraten